Schlaganfall

Schwere Krankheit Schlaganfall

Schwere Krankheit - Schlaganfall (Schwere-Krankheiten.biz)

auch: Gehirnschlag, Hirnschlag, Hirninfarkt, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, verkürzend Apoplex oder Insult

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende schwere Durchblutungsstörung des Gehirns durch einen Hirninfarkt (Ischämie) oder eine Hirnblutung (Hämorrhagie). Dadurch kommt es zu einer Unterversorgung bestimmter Hirnregionen mit Blut. Diese Bereiche können dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Oft führt dies zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems.

Der Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall und verantwortlich für häufig auftretende mittlere und schwere Behinderungen (als Folge des Schlaganfalls). Das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden erhöht sich mit steigendem Alter, dennoch sind immer wieder auch junge Menschen betroffen. Es gibt in Deutschland jährlich etwa 10.000 Schlaganfallpatienten unter 45 Jahren.

 

betroffene Prominente

Schlaganfall(Schwere-Krankheiten.biz)


Gabi Köster
erlitt im Januar 2008 einen Schlaganfall, der eine Lähmung ihrer linken Körperhälfte verursachte.

Johannes Heesters
starb im Jahre 2011 an einem Schlaganfall.


Leistungsbeispiel







Die Symptome bei einem Schlaganfall variieren entsprechend der betroffenen Hirnregion. Je nach Schweregrad können auch gleichzeitig mehrere Symptome auftreten.

Symptome die auf ein Schlaganfall hinweisen können

Beratungsgespräch Schlaganfall beim Arzt (Schwere-Krankheiten.biz)

  • vorübergehende Sehstörungen, z.B. Doppelbilder, halbseitiger Ausfall eines Gesichtsfeldes,
  • halbseitige plötzliche Lähmung (Hemiparese), z.B. Arm, Bein, Gesicht, oder auch einer ganzen Körperhälfte,
  • Gleichgewichts- oder Koordinationsstörung,
  • Taubheitsgefühl,
  • Sprachstörungen (Aphasie), z.B. plötzliches Unvermögen zu sprechen, undeutliche Aussprache, Verständnisschwierigkeiten,
  • starke plötzlich auftretende Kopfschmerzen,
  • Schluckstörungen (Dysphagie),
  • Übelkeit, Erbrechen,
  • Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
 

Die Beschwerden treten typischerweise einseitig auf. Sind die genannten Symptome nur vorübergehend und bilden sich vollständig zurück, kann es sich um eine Schlaganfallvorstufe handeln (TIA, transitorisch ischämische Attacke). Es bedarf dann einer sofortigen ärztlichen Untersuchung.

Behandlungsalternativen nach einem Schlaganfall:

vorbeugende Maßnahmen

- nicht rauchen,
- wenig Alkohol,
- Abbau von Stress,
- ausreichend Bewegung,
- eventuelle Ernährungsumstellung (z.B. zur Senkung des Cholesterinspiegels),
- Medikamente gegen bestehende Vorerkrankungen (z.B. Auflösung vorhandener Blutgerinnsel)

Sofortmaßnahmen

- bei vorhandenem Bewusstsein Ruhelagerung mit erhöhtem Oberkörper,
- bei Bewusstlosigkeit Betroffenen in stabile Seitenlage bringen (auf die gelähmte Seite),
- bei Atemaussetzern und Bewusstlosigkeit mit Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen und fortführen, bis der Notarzt eintrifft,
- Beruhigen des Betroffenen und Öffnung enger Kleidung (z.B. Krawatte, Gürtel),
- für Frischluftzufuhr sorgen (Fenster öffnen),
- Atemwege freihalten,
- wegen Erstickungsgefahr nichts zu Essen oder Trinken geben

Maßnahmen im Krankenhaus

- kreislaufstabilisierende Medikamente,
- Computertomogramm (CT, Computertomographie),
- erste Phase der Rehabilitation

Maßnahmen während der Rehabilitation (Reha)

Ambulante oder stationäre Anschlussheilbehandlung entsprechend der Schädigung:
- Physiotherapie (Krankengymnastik),
- Ergotherapie,
- Logotherapie,
- Sprachtherapie,
- Musiktherapie



Trotz optimaler Therapie kann es auch zu bleibenden Schädigungen der Motorik, des Gleichgewichtes, der Sprache oder des Sehens kommen.

Risikofaktoren die einen Schlaganfall fördern:

Die folgenden Risikofaktoren begünstigen die Entstehung eines Schlaganfalls:

Als Risikofaktoren gelten:

Schwere Krankheit Schlaganfall durch Stress (Schwere-Krankheiten.biz)

  • als Hauptrisikofaktor gilt hoher Blutdruck,
  • zunehmendes Lebensalter,
  • hoher Cholesterinspiegel,
  • hoher Homozysteinspiegel,
  • Rauchen,
  • Antibabypille (besonders in Verbindung mit Rauchen),
  • Alkoholmissbrauch,
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
  • Übergewicht und Bewegungsmangel,
  • Stress,
  • familiäre Vorbelastung (genetisch bedingte Veranlagungen),
  • Gefäßverkalkung (Arteriosklerose),
  • Herzrhythmusstörungen, bestimmte Herzerkrankungen und Thromboseneigung
 

Kann man sich gegen Schlaganfall absichern?

Wäre es für Sie nicht interessant, durch Leistungseinschränkungen bzw. langwierige Reha-Maßnahmen, entstehende Einkommenseinbußen ausgleichen zu können?

Äskulapstab - Sinnbild der Heilkunst, Schlaganfall vorsorgen (Schwere-Krankheiten.biz)


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So wurden im Jahr 2010 an die Bürokauffrau Sonja H. (41 Jahre) 64.264 Euro nach Diagnosestellung "Schlaganfall" ausgezahlt.


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