Alzheimer

Schwere Krankheit Alzheimer

Schwere Krankheit - Alzheimer (Schwere-Krankheiten.biz)

auch: Alzheimer-Krankheit, Alzheimer'sche Krankheit, Morbus Alzheimer, Alzheimer-Demenz, Demenz vom Alzheimer-Typ.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung. Dabei lagern sich Eiweiße (Amyloide) im Nervengewerbe des Gehirns ab, die die Gehirn-Botenstoffe Glutamat und Acetylcholin (Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen) stören. Es kommt letztlich zum Absterben von Nervenzellen. Die geistige Leistungsfähigkeit (z.B. Gedächtnis, Sprachverständnis, Orientierungsvermögen) des Erkrankten nimmt allmählich ab (Demenz).

Für Erkrankte wird die Bewältigung des normalen Alltagslebens mit der Zeit immer schwieriger und sie sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. In Deutschland leiden etwa 1,2 Millionen Menschen an Demenz. Davon sind etwa zwei Drittel an der Demenz vom Alzheimer-Typ erkrankt. Da die Häufigkeit der Erkrankungen mit steigendem Lebensalter zunimmt, ist die Alzheimer-Krankheit eine typische Alterserkrankung. Allerdings können auch jüngere Menschen betroffen sein. Der jüngste bisher bekannte Alzheimer-Patient erkrankte mit 27 Jahren.
Die Krankheit ist bislang nicht heilbar, doch kann deren Verlauf durch Medikamente, geeignetem Training und anderen Begleitmaßnahmen verzögert werden.

Die Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 – 1915) benannt. Er betreute die Patientin Auguste Deter. Nach ihrem Tod im Jahre 1906 beschrieb er wissenschaftlich, nach Obduktion des Gehirns, die für diese Erkrankung typischen Ablagerungen im Gehirngewebe.

 

betroffene Prominente


Peter Falk
im Jahre 2007 wurde bekannt gegeben, dass er an Alzheimer erkrankte.

Rudi Assauer
bekennt sich nach 2 Jahren Leidenszeit zu seiner Alzheimer Erkrankung.
In seiner Autobiographie verarbeitet Rudi Assauer die Alzheimer-Diagnose und kämpft jeden Tag weiter.

Charlton Heston
verstarb 2008 an den Folgen seiner Alzheimer Erkrankung.

Michael J. Fox
Michael J. Fox leidet seit 1991 an der Parkinson-Krankheit.
Erste Symptome traten während Dreharbeiten durch Zittern des kleinen Fingers der linken Hand auf.
Seit 2000 ist er nur noch in Gastauftritten im Fernsehserien zu sehen.
Die Anfälle sind zeitweise so stark, dass sie eine halbseitige Lähmung nach sich ziehen.



Die Alzheimer-Krankheit beginnt meist schon mehrere Jahre, bevor die ersten Symptome auftreten. Die Erkrankung kann sich durch folgende Symptome äußern:

Symptome die auf Alzheimer hinweisen können

Beratungsgespräch Alzheimer beim Arzt (Schwere-Krankheiten.biz)

  • Schwere Gedächtnisstörungen,
  • Depressionen,
  • Störungen des Denk- und Urteilsvermögens,
  • Örtliche und zeitliche Orientierungsprobleme,
  • Stimmungsschwankungen (Affektlabilität),
  • Schlafstörungen und Unruhezustände,
  • vermehrte Reizbarkeit, Aggressivität,
  • Wahnvorstellungen / Verfolgungswahn,
  • Sprachstörungen (Aphasie),
  • Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen,
  • Verlust der Eigeninitiative
 

Eine Alzheimer-Erkrankung verläuft grundsätzlich in drei Phasen, die fließend ineinander übergehen können. Typisch ist auch der langsame, kontinuierlich fortschreitende Verlauf der Krankheit über viele Jahre hinweg. Nur sehr selten schreitet die Demenz rasch voran.

Anfangsphase (Leichte Demenz):

- Störungen des Kurzzeitgedächtnisses,
- Depressionen,
- Orientierungsschwierigkeiten

Mittlere Phase (Mittelgradige Demenz):

- Verstärkung der Symptome der Anfangsphase,
- Konzentrationsfähigkeit und Denkleistung lassen nach,
- Vergesslichkeit und Erkennungsstörungen,
- den Alltag alleine zu bewältigen wird immer schwieriger (Probleme bei Hygiene, beim Ankleiden, im Haushalt),
- Wahnvorstellungen,
- Wortfindungsstörungen und Wortverwechselungen

Endphase (Schwere Demenz):

- Verlust der Alltagskompetenz mit völliger Pflegeabhängigkeit,
- Erkennungsstörungen (oft werden sogar die Angehörigen nicht mehr erkannt),
- Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen,
- Muskelzuckungen (Myoklonien),
- Schluckstörungen,
- Sprachzerfall,
- Inkontinenz

Behandlungsalternativen bei Alzheimer:

Da bislang nur die Symptome gelindert und ein Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden kann, ist das Ziel aller Therapien, dem Betroffenen möglichst lange seine Lebensqualität und Selbstbestimmtheit zu erhalten. Mögliche psycho- und soziotherapeutische Maßnahmen sind beispielsweise:

  • Ergotherapie,
  • Physiotherapie,
  • Sprachtherapie (Logopädie),
  • Validationsmethode nach Naomi Feil
  • Wirkstoff Memantin,
  • Acetylcholinesterase-Hemmer

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